
Steckbrief
Wissenschaftlicher Name: Ptychopetalum olacoides Benth.
Deutsche Bezeichnungen: Muira Puama, Potenzholz
Weitere Namen: Muirapuama, Marapuama, Mirantã
Familie: Olacaceae
Ordnung: Sandelholzartige (Santalales)
Verbreitung: nördliches Brasilien, Guyana, Suriname und Französisch-Guayana
Lebensraum: feuchte tropische Wälder des Amazonasraums
Wuchsform: kleiner immergrüner Baum oder Strauch
Verwendete Pflanzenteile: vor allem Wurzel und Stammrinde
Traditionelle Zubereitung: Abkochungen und alkoholische Auszüge
Traditionelle Bedeutung: Stärkungs- und Nervenmittel, Begleiter in belastenden Lebensphasen, Aphrodisiakum
Wichtige Inhaltsstoffe: Alkaloide wie Magnoflorin und Menisperin, Phenolsäuren, Flavonoide, Triterpene, Phytosterole und geringe Mengen an Xanthinen
Forschungsgebiete: Gedächtnis, Stressreaktionen, cholinerge Signalwege, Neuroprotektion, Stimmung und Sexualfunktion

Mehr als ein “Potenzholz”
Der internationale Name “potency wood” lässt wenig Raum für Zwischentöne. Muira Puama wird meist als pflanzliches Aphrodisiakum vorgestellt, oft neben Damiana, Maca oder Ginseng. Wer sich mit der Geschichte von Ptychopetalum olacoides beschäftigt, begegnet jedoch einer Pflanze, deren traditionelle Bedeutung wesentlich weiter reicht.
Im brasilianischen Amazonasgebiet galt Muira Puama nicht nur als Mittel für Sexualität und Begehren. Aus Wurzel und Rinde wurden Zubereitungen hergestellt, die bei Erschöpfung, Antriebslosigkeit, nervöser Schwäche und in körperlich oder seelisch belastenden Zeiten Verwendung fanden. Auch ältere Menschen und Personen, die sich von Erkrankungen erholten, sollen solche Auszüge genutzt haben.
Die berühmte aphrodisierende Wirkung war damit eher Teil eines größeren Bildes: Muira Puama stand für Kraft, Wachheit, Widerstandsfähigkeit und die Rückkehr verlorener Lebensenergie. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Nerventonikum, Stärkungsmittel und Aphrodisiakum setzt auch die moderne Forschung an.
Ein kleiner Baum im großen Wald
Ptychopetalum olacoides gehört zur Familie der Olacaceae und wächst in den feuchten Tropen des nördlichen Südamerikas. Das natürliche Verbreitungsgebiet reicht von den Guyanas bis in den brasilianischen Amazonasraum. Botanisch handelt es sich um einen kleinen Baum oder größeren Strauch, der meist im Schatten und Halbschatten tropischer Waldgesellschaften gedeiht.

Die Art bleibt gegenüber vielen Bäumen des Regenwaldes eher unscheinbar. Ihre hellgrünen Blätter besitzen häufig eine dunklere Unterseite. Kleine, weißliche Blüten entwickeln sich zu unspektakulären Früchten. Das Material, das Muira Puama berühmt gemacht hat, liegt ohnehin nicht in Blüten oder Früchten, sondern im verholzten Inneren: Verwendet werden vor allem Wurzelstücke und Stammrinde.
Für die Pflanze sind die dort eingelagerten Substanzen kein medizinisches Programm für Menschen. Rinde und Wurzeln bilden mechanische Barrieren, transportieren Wasser und Nährstoffe und schützen empfindliche Gewebe vor Mikroorganismen, Fraß und Verletzungen. Sekundäre Pflanzenstoffe können dabei an Abwehr, Kommunikation und der Reaktion auf Umweltstress beteiligt sein.
Gerade diese chemisch vielfältigen Schutzsysteme machen verholzte Pflanzenteile für die Ethnobotanik interessant. Sie verleihen Muira Puama den bitteren, leicht adstringierenden und aromatisch-holzigen Charakter, der traditionelle Auszüge deutlich von gewöhnlichen Kräutertees unterscheidet.
Vom Amazonasraum nach Europa
Der Name Muira Puama wird häufig mit “Potenzholz” übersetzt. Solche Übertragungen sind allerdings mit Vorsicht zu betrachten. Indigene Sprachen des Amazonasraums und regionale portugiesische Handelsnamen wurden über lange Zeit von europäischen Händler*innen, Botaniker*innen und Arzneimittelhersteller*innen verändert, vereinheitlicht oder werblich zugespitzt.
Unter den Bezeichnungen Muirapuama, Marapuama und Mirantã gelangte die Pflanze in regionale Märkte und später in den internationalen Handel. Dort wurden Bündel aus Wurzel- und Rindenstücken, grob geschnittenes Holz, Pulver und alkoholische Extrakte angeboten. In Brasilien fand Muira Puama schließlich auch Eingang in pharmazeutische und pflanzenheilkundliche Werke. In der Mitte des 20. Jahrhunderts war die Pflanze in einer brasilianischen Pharmakopöe verzeichnet.

In Europa lässt sich die Vermarktung als Mittel gegen Impotenz mindestens bis in die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts zurückverfolgen. Dabei verengte sich die Wahrnehmung zunehmend auf die Sexualfunktion. Die komplexere amazonische Vorstellung eines “Nerventonikums” passte weniger gut auf ein Etikett als das direkte Versprechen neuer Potenz.
Diese Verschiebung ist typisch für international gehandelte Heilpflanzen. Ein breites traditionelles Anwendungsspektrum wird auf jene Eigenschaft reduziert, die sich am einfachsten erzählen und verkaufen lässt. Bei Muira Puama blieb so vor allem das Aphrodisiakum im Gedächtnis, während die Verwendung bei Müdigkeit, Niedergeschlagenheit und Belastung in den Hintergrund trat.
Was bedeutete “nervöse Schwäche”?
In ethnopharmakologischen Beschreibungen taucht für Muira Puama immer wieder der Begriff “nervous weakness”, also nervöse Schwäche, auf. Gemeint war damit keine klar abgegrenzte neurologische Erkrankung. Der Ausdruck bündelte vielmehr unterschiedliche Erfahrungen: Erschöpfung, fehlenden Antrieb, gedrückte Stimmung, Zittern, nachlassende sexuelle Lust und das Gefühl, den Anforderungen des Alltags nicht mehr gewachsen zu sein.
Traditionelle alkoholische Auszüge aus der Wurzel wurden in solchen Situationen als Tonikum verwendet. Auch Abkochungen aus Rinde oder Wurzel waren verbreitet. Äußerlich kamen Zubereitungen in Bädern oder Einreibungen zum Einsatz, etwa bei körperlicher Schwäche oder rheumatischen Beschwerden.
Solche Anwendungen sind keine klinischen Wirksamkeitsnachweise. Sie zeigen aber, welche Eigenschaften Menschen an der Pflanze wahrnahmen und weshalb Forschende später gerade das zentrale Nervensystem, Stressmodelle und Gedächtnisprozesse untersuchten. Die moderne Forschungsgeschichte von Muira Puama entstand nicht unabhängig vom traditionellen Wissen. Sie übersetzte dessen Begriffe vielmehr in experimentell prüfbare Fragestellungen.
Eine Pflanze mit wechselnder chemischer Signatur
Die Chemie von Muira Puama wurde über viele Jahrzehnte nur bruchstückhaft beschrieben. Frühere Analysen fanden unter anderem Fettsäuren, Phytosterole und pentazyklische Triterpene wie Lupeol, Glutinol und alpha-Amyrin. Daneben wurden geringe Mengen an Koffein und Theobromin berichtet.
Neuere Untersuchungen zeichnen ein komplexeres Bild. In der Rinde konnten Alkaloide wie Magnoflorin und Menisperin nachgewiesen werden. Hinzu kommen Flavonoide, darunter verschiedene Luteolin-Derivate, sowie Kaffeesäure, Ferulasäure, Vanillinsäure, Protocatechusäure und Syringasäure. Auch verschiedene serotoninähnliche oder an Serotonin gekoppelte Pflanzenverbindungen wurden isoliert: 4-Coumaroylserotonin und Moschamin.

Welche Bestandteile für die in Tierversuchen beobachteten Effekte verantwortlich sind, ist bisher nicht eindeutig geklärt. Wahrscheinlich geht die Aktivität standardisierter Extrakte nicht auf einen einzelnen “Muira-Puama-Wirkstoff” zurück. Unterschiedliche Stoffgruppen könnten sich gegenseitig ergänzen oder je nach Extraktionsverfahren in stark wechselnden Konzentrationen vorliegen.
Das ist auch für die Produktqualität wichtig. Unter demselben Handelsnamen werden Wurzel, Rinde, Holz und Extrakte verschiedener Stärke verkauft. Teilweise können sogar andere Arten als Muira Puama bezeichnet werden, etwa Ptychopetalum uncinatum oder botanisch nicht eng verwandte Pflanzen. Ein seriöses Produkt sollte deshalb zumindest den wissenschaftlichen Namen, den verwendeten Pflanzenteil, das Herkunftsland und die Form der Verarbeitung nennen.
Als möglicher chemischer Marker für die Standardisierung wurde Vanillinsäure vorgeschlagen. Andere Arbeiten sehen Magnoflorin und Menisperin als mengenmäßig wichtige Bestandteile der Rinde. Noch existiert jedoch kein international einheitlicher Standard, der alle Muira-Puama-Produkte zuverlässig vergleichbar machen würde.
Zwischen Acetylcholin, Dopamin und Stressreaktion
Besonders ausführlich wurde ein standardisierter ethanolischer Extrakt aus Muira Puama in Tiermodellen untersucht. Dabei zeigte sich eine Hemmung der Acetylcholinesterase, jenes Enzyms, das den Neurotransmitter Acetylcholin abbaut. Acetylcholin ist unter anderem an Aufmerksamkeit, Lernprozessen und Gedächtnis beteiligt.
In verschiedenen Versuchen mit jungen und alternden Mäusen verbesserte der Extrakt bestimmte Formen des Gedächtnisabrufs. Die Ergebnisse zeigten sich sowohl in aversiven Lernmodellen als auch bei der Wiedererkennung von Objekten. Weitere Experimente deuteten darauf hin, dass neben cholinergen Prozessen auch serotonerge, dopaminerge und noradrenerge Signalwege beteiligt sein könnten.
Das ergibt ein pharmakologisch interessantes, aber kompliziertes Bild. Muira Puama scheint in diesen Modellen nicht wie eine Substanz mit einem einzigen molekularen Ziel zu wirken. Vielmehr beeinflusste der untersuchte Extrakt mehrere Systeme, die an Motivation, Wachheit, Gedächtnis und Stressverarbeitung beteiligt sind.
In einem Mausmodell, bei dem Amyloid-beta-Peptide kognitive Störungen und neurodegenerative Veränderungen auslösen, verringerte eine mehrtägige Behandlung mit dem Extrakt Gedächtnisdefizite, Proteinablagerungen und Veränderungen von Gliazellen. Untersuchungen an isolierten Hirnschnitten sowie Analysen oxidativer Prozesse lieferten zudem Hinweise auf antioxidative und neuroprotektive Eigenschaften.

Diese Ergebnisse erklären, weshalb Muira Puama gelegentlich als mögliches Forschungsobjekt für altersbedingte kognitive Veränderungen diskutiert wird. Sie belegen jedoch keine Behandlung von Alzheimer oder anderen neurologischen Erkrankungen beim Menschen. Die Versuche verwendeten spezielle Extrakte, hohe Mengen und experimentelle Modelle, die sich nicht direkt auf handelsübliche Rindenstücke übertragen lassen.
Tonikum, Adaptogen oder Stimulans?
Auch die traditionelle Verwendung in belastenden Lebensphasen wurde experimentell aufgegriffen. In einem Modell mit chronisch gestressten Mäusen verhinderte ein Muira-Puama-Extrakt einige stressbedingte Verhaltens- und Stoffwechselveränderungen. Die Tiere zeigten unter anderem weniger ausgeprägte Angstreaktionen und keinen vergleichbaren stressbedingten Anstieg des Blutzuckers.
Die Autor*innen sprachen deshalb von “adaptogenähnlichen” Eigenschaften. Adaptogene sind keine einheitliche pharmakologische Wirkstoffklasse. Der Begriff beschreibt Pflanzen oder Substanzen, die die Anpassungsfähigkeit eines Organismus gegenüber Belastungen unterstützen sollen. Bei Muira Puama bleibt dies eine aus Tiermodellen abgeleitete Forschungshypothese.
In weiteren Untersuchungen zeigte der Extrakt antidepressiv anmutende Effekte im Schwimm- und Schwanzaufhängungstest. Pharmakologische Blockadeversuche deuteten auf eine Beteiligung von Dopamin-D1-Rezeptoren und beta-adrenergen Mechanismen hin. Solche Tests erfassen bestimmte Verhaltensänderungen bei Mäusen, aber weder die subjektive Erfahrung einer Depression noch deren soziale und psychologische Dimensionen.
Trotzdem fügt sich das Ergebnis bemerkenswert gut in das traditionelle Profil ein. Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit und nachlassendes Begehren wurden historisch nicht unbedingt als voneinander unabhängige Probleme verstanden. Muira Puama war ein Mittel für den Zustand als Ganzes – nicht nur für eine einzelne Funktion.
Was ist an der aphrodisierenden Wirkung dran?
Die sexuelle Reputation von Muira Puama ist älter als die moderne Pharmakologie. Wissenschaftlich wurde ausgerechnet dieser bekannteste Anwendungsbereich jedoch weniger gründlich untersucht als Gedächtnis und Stress.
Eine häufig zitierte Humanstudie untersuchte ein Kombinationspräparat aus Muira Puama und Ginkgo bei 202 Frauen mit geringer sexueller Lust. Nach einem Monat berichteten viele Teilnehmerinnen über Verbesserungen verschiedener Aspekte ihres Sexuallebens. Die Untersuchung besaß allerdings keine Placebogruppe und prüfte zwei Pflanzen gleichzeitig. Aus ihr lässt sich daher weder die Wirkung von Muira Puama allein noch ein verlässlicher Behandlungseffekt ableiten.
Für die Anwendung bei männlicher Sexualstörung kursieren ebenfalls positive Erfahrungsberichte und ältere, methodisch unzureichend dokumentierte Untersuchungen. Hochwertige randomisierte, placebokontrollierte Studien mit einem klar definierten Extrakt aus Ptychopetalum olacoides fehlen.
Auch ein eindeutiger Mechanismus wurde bisher nicht gezeigt. Denkbar wären indirekte Zusammenhänge über Motivation, Stimmung, Stress und zentrale Botenstoffsysteme. Eine verbesserte sexuelle Funktion durch eine spezifische Wirkung auf Durchblutung, Hormone oder Schwellkörpergewebe ist dagegen nicht ausreichend belegt.
Muira Puama ist damit ethnobotanisch zweifellos ein Aphrodisiakum. Klinisch bleibt offen, ob und unter welchen Bedingungen die Pflanze sexuelle Lust oder Funktion tatsächlich beeinflusst.
Geschmack und Produktformen
Geschnittene Muira-Puama-Wurzel oder -Rinde wirkt zunächst wenig spektakulär: helle bis dunkelbraune, faserige und unregelmäßige Holzstücke mit zurückhaltendem Geruch. Beim Ausziehen entsteht ein bitterer, leicht herber und holziger Geschmack. Manche Menschen nehmen zusätzlich eine schwach aromatische oder erdige Note wahr.

Da die relevanten Pflanzenteile hart und kompakt sind, unterscheiden sich traditionelle Zubereitungen von einem kurz gezogenen Blatttee. Im Amazonasraum spielten Abkochungen und alkoholische Auszüge eine wichtige Rolle. Heute wird Muira Puama außerdem als Pulver, Flüssigextrakt, Tinktur oder Bestandteil komplexer Tonika angeboten.
Beim Einkauf lohnt ein genauer Blick auf die Deklaration. “Muira Puama” ist kein ausreichend präziser botanischer Qualitätsnachweis. Angegeben sein sollten Ptychopetalum olacoides, der verwendete Pflanzenteil und möglichst die Herkunft des Materials. Bei Extrakten sind zusätzlich das Auszugsmittel und das Verhältnis zwischen Pflanzenmaterial und Extrakt hilfreich.
Da bei Muira Puama vor allem Wurzel und Rinde genutzt werden, kann eine unsachgemäße Ernte die Pflanze stärker beeinträchtigen als das Sammeln von Blättern oder Früchten. Herkunft, nachvollziehbare Lieferketten und eine Ernte, bei der nicht wahllos ganze Pflanzen entfernt werden, sind daher nicht nur Qualitäts-, sondern auch Nachhaltigkeitsfragen.
Wer Muira Puama kennenlernen möchte, findet die Pflanze heute meist als geschnittene Wurzel beziehungsweise Rinde, Pulver oder Extrakt. Wer Wert auf eine eindeutige botanische Zuordnung und nachvollziehbare Herkunft legt, sollte auf die Angabe des wissenschaftlichen Namens Ptychopetalum olacoides sowie des verwendeten Pflanzenteils achten. Auch im Querbeet-Shop wird Muira Puama in entsprechender Qualität angeboten 🙂
Eine Pflanze zwischen Kraft und Begehren
Muira Puama ist ein gutes Beispiel dafür, wie sehr sich die Geschichte einer Pflanze verändert, sobald sie ihren kulturellen Kontext verlässt. Aus einem amazonischen Nerven- und Stärkungsmittel wurde auf dem internationalen Markt vor allem das exotisch klingende “Potenzholz”.
Die Forschung führt nun ein Stück weit zurück zum breiteren traditionellen Bild. Sie untersucht nicht nur Sexualität, sondern Gedächtnis, Motivation, Stressreaktionen, Acetylcholin, monoaminerge Signalwege und den Schutz von Nervenzellen. Vieles davon befindet sich noch im präklinischen Stadium. Dennoch zeigt sich, warum Ptychopetalum olacoides wissenschaftlich interessant bleibt.
Vielleicht liegt der Reiz von Muira Puama gerade darin, dass sich Kraft, Stimmung, geistige Wachheit und Begehren nicht immer sauber voneinander trennen lassen. Die traditionellen Nutzer*innen der Pflanze scheinen diesen Zusammenhang lange vor der modernen Neuropharmakologie wahrgenommen zu haben.

Harm Reduction und Sicherheit
Systematische Sicherheits- und Wechselwirkungsstudien am Menschen fehlen. Da präklinische Untersuchungen auf mögliche Einflüsse auf cholinerge, dopaminerge und noradrenerge Signalwege hindeuten, lassen sich Wechselwirkungen mit Antidepressiva, Psychostimulanzien, Demenzmedikamenten und anderen zentral wirksamen Arzneimitteln nicht sicher ausschließen.
In Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern und Jugendlichen sollte Muira Puama mangels Sicherheitsdaten nicht verwendet werden. Menschen mit ausgeprägten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Epilepsie, schweren psychischen Erkrankungen oder einer komplexen Medikation sollten eine Einnahme zuvor medizinisch abklären. Bei Unruhe, Schlafproblemen, Herzklopfen oder anderen auffälligen Reaktionen sollte das Präparat abgesetzt werden.
Quellen
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