Steckbrief
Namen: Hanf, Cannabis, Marihuana, Ganja, Gras, Weed, Wies’n 🙂
Wissenschaftlicher Name: Cannabis sativa L.; Cannabis indica wird je nach taxonomischer Einordnung als eigene Art, Unterart oder Kulturform behandelt
Familie: Hanfgewächse (Cannabaceae)
Herkunft: Wahrscheinlich Zentral- und Ostasien; durch menschliche Kultivierung heute weltweit verbreitet
Lebensweise: Einjährige, krautige Pflanze
Verwendete Pflanzenteile: Fasern, Samen, Samenöl, Blätter, Blütenstände und Harz
Wichtige Inhaltsstoffe: Cannabinoide wie THC, CBD, CBG und CBC sowie Terpene, Flavonoide und weitere Pflanzenstoffe
Bedeutung: Faser- und Ă–lpflanze, Lebensmittel, Arzneipflanze, psychoaktive Pflanze und Gegenstand jahrtausendelanger Kulturgeschichte

Eine Pflanze mit vielen Biografien
Nur wenige Pflanzen haben die Menschheit auf so vielen Ebenen begleitet wie Hanf. Seit Jahrtausenden entdecken Menschen immer wieder neue Möglichkeiten, diese außergewöhnliche Kulturpflanze zu nutzen. Mal standen Fasern im Mittelpunkt, mal Samen, mal das aromatische Harz der Blüten – und heute zunehmend auch die außergewöhnliche chemische Vielfalt. Aus seinen Fasern entstanden Kleidung, Segel und Papier, seine Samen dienten als Nahrung, seine Blüten fanden Eingang in Medizin, Spiritualität und Kultur. Heute beschäftigt Cannabis Botaniker*innen ebenso wie Ethnobotaniker*innen, Pharmakolog*innen, Politiker*innen und Millionen Pflanzenliebhaber*innen weltweit. Kaum eine andere Art verbindet Naturgeschichte, Chemie und Gesellschaft so eindrucksvoll wie diese alte Kulturpflanze.
Für die einen ist Hanf ein nachhaltiger Rohstoff, für andere ein Lebensmittel, eine Arzneipflanze oder ein Symbol gesellschaftlicher Debatten. Sein charakteristisches Blatt gehört zu den bekanntesten botanischen Motiven der Welt – und verdeckt oft, wie vielseitig die Pflanze tatsächlich ist.
Schon lange bevor Cannabis als Rauschmittel oder Medikament diskutiert wurde, war Hanf eine bedeutende Kulturpflanze. Aus den robusten Bastfasern entstanden Seile, Stoffe und Papier, die ölreichen Samen dienten als Nahrung, und aus den harzreichen Blüten entwickelten sich regionale Traditionen der medizinischen und rituellen Nutzung.
Die weiblichen Blüten tragen zahlreiche Drüsenhaare, sogenannte Trichome. IIn ihnen werden Cannabinoide und Terpene gebildet – Stoffe, die Cannabis bis heute für Forschung, Medizin und Kultur gleichermaßen interessant machen.

Durch jahrhundertelange Kultivierung entstanden unzählige regionale Formen. Manche wurden auf lange Fasern gezüchtet, andere auf hohe Samenerträge oder besonders harzreiche Blüten. Botanisch ist Cannabis meist zweihäusig, also mit getrennten männlichen und weiblichen Pflanzen, daneben existieren jedoch auch einhäusige Kulturformen.
All das zeigt, dass “Hanf” weit mehr bezeichnet als eine psychoaktive Pflanze. Cannabis ist zugleich Rohstoff, Lebensmittel, Arzneipflanze und Forschungsobjekt.
Eine Pflanze begleitet die Menschheit
Archäologische Funde zeigen, dass Cannabis den Menschen bereits seit mehreren Jahrtausenden begleitet. Vermutlich stammt die Pflanze aus Zentral- oder Ostasien und verbreitete sich früh entlang wichtiger Handelswege.
Besonders bekannt ist die Jirzankal-Gräberstätte im Pamir-Gebirge. Dort fanden Forschende Rückstände verbrannten Cannabis in etwa 2.500 Jahre alten Räuchergefäßen. Die chemischen Analysen deuten darauf hin, dass bereits damals cannabinoidreiche Pflanzen in rituellen Zusammenhängen verwendet wurden.
Während Cannabis in manchen Regionen wegen seiner Harze geschätzt wurde, entwickelte sich Hanf andernorts zu einem unverzichtbaren Rohstoff. Kaum eine andere Pflanze prägte Alltag und Kulturgeschichte auf so unterschiedliche Weise. Seile, Fischernetze, Kleidung und Segel wurden über Jahrhunderte aus Hanffasern hergestellt. Auch Papier bestand vielerorts teilweise aus Hanf, bevor Baumwolle und später Holzschliff diese Rolle übernahmen. Heute erlebt der Rohstoff unter anderem im ökologischen Hausbau und bei nachhaltigen Verbundwerkstoffen eine Renaissance.

Auch die Samen spielten früh eine wichtige Rolle. Sie liefern hochwertiges Eiweiß, mehrfach ungesättigte Fettsäuren und ein mild-nussiges Öl, das bis heute besonders in der kalten Küche geschätzt wird. Im Gegensatz zu den harzreichen Blüten enthalten Hanfsamen praktisch keine relevanten Mengen an Cannabinoiden.
Währenddessen entstanden in Teilen Asiens Traditionen rund um cannabinoidreiche Blüten und Harze. Begriffe wie Bhang, Ganja oder Charas stehen für unterschiedliche Zubereitungen und spiegeln regionale Kulturgeschichte wider.
Im 19. Jahrhundert rückte Cannabis schließlich auch in den Fokus der europäischen Medizin. Ärzt*innen beschrieben verschiedene Anwendungen und erste standardisierte Extrakte fanden Eingang in Arzneibücher. Im 20. Jahrhundert veränderten internationale Verbote und politische Debatten das öffentliche Bild grundlegend. Gleichzeitig wurde Cannabis zu einem Symbol verschiedener Jugend- und Musikkulturen.
Bis heute vereint kaum eine Pflanze so unterschiedliche Bedeutungen: Nutzpflanze, Arzneimittel, Lebensmittel, Naturstoff und psychoaktive Kulturpflanze zugleich.
Cannabis sativa, Cannabis indica – warum Chemotypen wichtiger sind
Wer sich mit Cannabis beschäftigt, begegnet schnell den Begriffen “Sativa”, “Indica” und “Hybrid”. Häufig wird behauptet, Sativa wirke grundsätzlich anregend, Indica dagegen entspannend.
Die Forschung zeichnet jedoch ein deutlich komplexeres Bild.
Bis heute ist umstritten, ob Cannabis sativa und Cannabis indica eigenständige Arten oder lediglich unterschiedliche Kulturformen darstellen. Hinzu kommt, dass moderne Cannabissorten über Jahrzehnte intensiv gekreuzt wurden. Die meisten heute erhältlichen Pflanzen vereinen genetische Anteile verschiedener Ursprungslinien.
Deshalb sagen die Begriffe “Sativa” und “Indica” allein nur wenig über die Eigenschaften einer Pflanze aus. Wer heute hochwertige Cannabisblüten beurteilen möchte, achtet deshalb zunehmend auf Cannabinoid- und Terpenprofile statt auf einfache Sortennamen. Für Wissenschaft und Medizin sind andere Merkmale wesentlich aussagekräftiger: Welche Cannabinoide enthält sie? Welche Terpene prägen ihr Aroma? Wie hoch sind THC- und CBD-Gehalt?

Immer wichtiger werden deshalb sogenannte Chemotypen – also das chemische Profil einer Pflanze. Dieses beschreibt ihre Inhaltsstoffe wesentlich präziser als ein Sortenname und erklärt besser, weshalb sich verschiedene Kultivare trotz ähnlicher Herkunft unterscheiden können.
“Sativa” und “Indica” bleiben damit praktische Alltagsbegriffe, stellen aber keine verlässliche Vorhersage über Aroma oder Wirkung dar.
Inhaltsstoffe: Viel mehr als THC und CBD

Erst mit der Entdeckung der Cannabinoide wurde verständlich, weshalb Hanf so viele unterschiedliche Anwendungen entwickelte. Bislang wurden mehr als 150 Cannabinoide beschrieben, auch wenn viele nur in sehr geringen Mengen vorkommen. Am besten untersucht sind Delta-9-Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidiol (CBD).
THC ist hauptsächlich für die psychoaktiven Eigenschaften verantwortlich und wirkt über das körpereigene Endocannabinoid-System. CBD besitzt dagegen keine klassische berauschende Wirkung und wird intensiv hinsichtlich möglicher medizinischer Anwendungen erforscht. Darüber hinaus interessieren sich Forschende zunehmend für weitere Cannabinoide wie CBG, CBC oder THCV.
Ebenso prägend sind die Terpene. Vielleicht ist genau das Aroma einer der faszinierendsten Aspekte von Cannabis. Manche Blüten erinnern an Zitronenschalen oder Grapefruit, andere an Kiefernwald, Lavendel, Pfeffer oder Hopfen. Genau diese aromatische Vielfalt macht Cannabis nicht nur für Forschende interessant, sondern auch für Menschen, die sich ganz unabhängig von einer psychoaktiven Wirkung für aromatische Pflanzen begeistern. Zu den häufigsten Vertretern zählen Myrcen, Limonen, α-Pinen, β-Caryophyllen und Linalool.

Aktuelle Forschung untersucht, wie Cannabinoide, Terpene und weitere Pflanzenstoffe zusammenwirken. Diese als “Entourage-Effekt” bekannte Hypothese gilt als spannendes Forschungsfeld, ist jedoch noch nicht abschließend geklärt.
Wie viele Heil- und GewĂĽrzpflanzen verdankt Cannabis seinen Charakter deshalb nicht einem einzelnen Wirkstoff, sondern dem Zusammenspiel zahlreicher natĂĽrlicher Inhaltsstoffe.
Wirkung – eine Begegnung zwischen Pflanze und Mensch
Die Wirkung von Cannabis entsteht nicht allein durch die Pflanze, sondern aus dem Zusammenspiel ihrer Inhaltsstoffe mit dem Menschen. Dosis, Konsumform, individuelle Veranlagung und die jeweilige Situation beeinflussen maĂźgeblich, wie Cannabis erlebt wird.
Vor allem THC bindet an Rezeptoren des körpereigenen Endocannabinoid-Systems, das unter anderem an der Regulation von Schmerz, Appetit, Gedächtnis, Stimmung und Schlaf beteiligt ist. Dadurch können sich Wahrnehmung, Zeitgefühl oder Aufmerksamkeit verändern. Je nach Dosis, Situation, individueller Veranlagung berichten viele Menschen von intensiver wahrgenommener Musik, Gerüchen oder Geschmäckern, andere empfinden vor allem körperliche Entspannung oder bemerken nur geringe Veränderungen.

Auch die Art der Aufnahme spielt eine wichtige Rolle. Inhalierte Cannabisprodukte wirken meist innerhalb weniger Minuten, oral aufgenommene Zubereitungen dagegen deutlich später, halten dafür aber länger an. Gerade bei essbaren Produkten wird die verzögerte Wirkung häufig unterschätzt.
Moderne Züchtungen unterscheiden sich zudem erheblich von historischen Kulturformen. Manche enthalten deutlich höhere THC-Gehalte oder weisen ein anderes Verhältnis von Cannabinoiden und Terpenen auf. Deshalb lassen sich Erfahrungen verschiedener Produkte oder Epochen nur eingeschränkt miteinander vergleichen.
Cannabis zwischen Forschung und Medizin

Gerade diese außergewöhnliche chemische Vielfalt erklärt, weshalb Cannabis heute zu den am intensivsten untersuchten Pflanzen der Welt gehört. Während sich frühe Studien vor allem auf THC konzentrierten, untersucht die moderne Forschung zunehmend das gesamte Endocannabinoid-System sowie die Vielfalt pflanzlicher Cannabinoide.
Traditionell wurde Cannabis in verschiedenen Medizinsystemen unter anderem bei Schmerzen, Schlafproblemen oder Appetitlosigkeit eingesetzt. Solche historischen Anwendungen liefern wertvolle Hinweise fĂĽr heutige Forschungsfragen, ersetzen jedoch keine klinische Evidenz.
In Österreich stehen cannabinoidhaltige Arzneimittel für bestimmte medizinische Anwendungsgebiete zur Verfügung. Dazu gehören beispielsweise das Mundspray Sativex sowie magistrale Zubereitungen mit Dronabinol. Sie enthalten standardisierte Wirkstoffmengen und werden ärztlich überwacht.

Darüber hinaus beschäftigen sich Forschende weltweit mit chronischen Schmerzen, neurologischen Erkrankungen, Spastik, Epilepsie und weiteren Fragestellungen. Gleichzeitig wächst das Interesse an seltenen Cannabinoiden wie CBG, CBC oder THCV.
Heute rückt außerdem immer stärker das Zusammenspiel der zahlreichen Inhaltsstoffe in den Mittelpunkt. Moderne Analysen ermöglichen es, Cannabinoide, Terpene und andere Pflanzenstoffe gemeinsam zu untersuchen und ihre biologischen Wechselwirkungen besser zu verstehen.
Hanf heute: Mehr als eine psychoaktive Pflanze
Nutzhanf liefert Fasern für Textilien, Dämmstoffe und Verbundwerkstoffe, Hanfsamen und Hanföl haben sich als hochwertige Lebensmittel etabliert, während cannabinoidreiche Blüten in Medizin und Forschung eine wichtige Rolle einnehmen. Für viele Menschen beginnt die Beschäftigung mit Hanf heute gar nicht über THC oder CBD, sondern über Lebensmittel. Hanfsamen, Hanföl oder Hanftee zeigen eine ganz andere Seite der Pflanze und machen deutlich, wie vielseitig Cannabis seit Jahrtausenden genutzt wird.
Auch cannabinoidarme Hanfblüten stoßen auf wachsendes Interesse. Viele Menschen schätzen vor allem ihr charakteristisches Aroma und die Vielfalt der enthaltenen Terpene – ähnlich wie bei Hopfen, Lavendel oder anderen aromatischen Pflanzen.
Wer Hanf jenseits gesellschaftlicher Debatten kennenlernen möchte, findet in Hanftee, Hanföl oder geschälten Hanfsamen einen unkomplizierten Zugang zu einer der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Im Querbeet-Shop finden sich verschiedene Hanfprodukte, die genau diese kulinarische und ethnobotanische Seite der Pflanze in den Mittelpunkt stellen 🙂
Rechtliche Situation in Ă–sterreich
Die rechtliche Einordnung von Cannabis richtet sich unter anderem nach dem verwendeten Pflanzenteil, dem THC-Gehalt und dem jeweiligen Verwendungszweck.
Während THC-haltige Cannabisprodukte grundsätzlich unter das österreichische Suchtmittelrecht fallen, gelten für Nutzhanf, Hanfsamen oder Hanföl teilweise andere Bestimmungen. Da sich gesetzliche Vorgaben ändern können, empfiehlt sich stets ein Blick auf die aktuelle Rechtslage.

Hinweis zu Sicherheit und Risiken
Cannabis ist eine pharmakologisch aktive Pflanze. Besonders THC kann Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Reaktionsvermögen und Koordination deutlich verändern. Nach dem Konsum sollten daher keine Fahrzeuge gelenkt oder Maschinen bedient werden.
Vor allem hochpotente Produkte können Angst, Schwindel, Herzrasen oder unangenehme Gedankenschleifen auslösen. Besondere Vorsicht gilt für Kinder und Jugendliche, Schwangere und Stillende sowie Menschen mit Psychose- oder Schizophrenie-Risiko, schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder relevanten Wechselwirkungen mit Medikamenten.
Je nach Sorte, Anbau und Verarbeitung können sich Cannabinoid- und Terpenprofile deutlich unterscheiden.
Schlussgedanke
Kaum eine Pflanze vereint so viele Geschichten wie Cannabis. Seit Jahrtausenden begleitet Hanf den Menschen als Rohstoff, Lebensmittel, Arzneipflanze und aromatische Kulturpflanze. Gleichzeitig zählt er heute zu den spannendsten Forschungsobjekten der Botanik und Pharmakologie.
Wer Cannabis ausschließlich als Rauschmittel betrachtet, übersieht einen großen Teil seiner Geschichte. Zwischen Hanfseilen und Hanfsamen, medizinischer Forschung, aromatischen Blüten und nachhaltigen Naturmaterialien zeigt sich eine außergewöhnliche Vielfalt, die weit über gesellschaftliche Debatten hinausreicht.
Vielleicht erklärt gerade diese Vielseitigkeit, weshalb Hanf seit Jahrtausenden nicht aus unserem Alltag verschwindet. Mal steht seine Faser im Mittelpunkt, mal sein Öl, sein Aroma oder seine außergewöhnliche Chemie. Jede Generation entdeckt diese Pflanze aufs Neue – als Rohstoff, Lebensmittel, Arzneipflanze oder Forschungsobjekt. Wer Cannabis mit botanischer Neugier betrachtet, erkennt schnell: Hinter den charakteristischen Blättern verbirgt sich weit mehr als ein gesellschaftliches Symbol. Und vielleicht ist genau das der Grund, weshalb Hanf die Menschheit seit Jahrtausenden begleitet – weil jede Generation in derselben Pflanze etwas Neues entdeckt.

Quellen
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https://www.euda.europa.eu/publications/european-drug-report/2026_en
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https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:306087-2
Lu, H. C. & Mackie, K. (2016). An Introduction to the Endogenous Cannabinoid System. Biological Psychiatry, 79(7), 516–525.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4789136/
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https://nap.nationalacademies.org/catalog/24625/the-health-effects-of-cannabis-and-cannabinoids
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https://nida.nih.gov/research-topics/cannabis-marijuana
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https://www.science.org/doi/10.1126/sciadv.aaw1391
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https://www.mdpi.com/1420-3049/26/9/2774
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https://www.nature.com/articles/s41477-021-01003-y
World Health Organization (WHO). (2018). Cannabidiol (CBD): Critical Review Report.
https://www.who.int/publications/m/item/cannabidiol-(cbd)-critical-review-report