Steckbrief
Name: Ephedra, Meerträubel
Wissenschaftlicher Name: Ephedra Tourn. ex L.
Familie: Meerträubelgewächse (Ephedraceae)
Ordnung: Ephedrales
Pflanzengruppe: Nacktsamer, genauer Gnetophyten
Artenzahl: Nach aktueller taxonomischer Einordnung 73 anerkannte Arten
Verbreitung: Trockene und halbtrockene Regionen Europas, Asiens, Nordafrikas sowie Nord- und Südamerikas
Wuchsform: Meist niedrige bis mittelgroße Sträucher, seltener kletternde Formen
Verwendete Pflanzenteile: Je nach Art und Tradition vor allem die grünen oberirdischen Sprosse; regional auch andere Pflanzenteile
Bekannte Inhaltsstoffe: Ephedrin, Pseudoephedrin, Norephedrin, Norpseudoephedrin, Methylephedrin, Methylpseudoephedrin, Flavonoide, Gerbstoffe und Polysaccharide
Besonderheit: Nicht alle Ephedra-Arten enthalten relevante Mengen an Ephedrin-Alkaloiden.

Ein kleiner Einblick …
Wer “Ephedra” hört, denkt meist an Ephedrin, Ma Huang und eine stimulierende Arzneipflanze. Botanisch ist das allerdings nur ein Teil der Geschichte. Die Gattung umfasst mehr als 70 anerkannte Arten. Manche wachsen in den Steppen Nordchinas und der Mongolei, andere in den Hochlagen des Himalaya, im Mittelmeerraum, in den Wüsten Nordamerikas oder an den trockenen Hängen der Anden.
Sie sehen einander oft erstaunlich ähnlich: grüne, gegliederte Sprosse, winzige schuppenartige Blätter und rote oder gelbliche, beerenähnliche Strukturen. Chemisch können sie sich trotzdem erheblich unterscheiden.
Die bekannteste Art ist Ephedra sinica, der Chinesische Meerträubel. Ihre getrockneten Sprosse gehören unter dem Namen Ma Huang zu den klassischen Arzneidrogen der chinesischen Medizin. Von dort stammt auch ein großer Teil unseres heutigen Bildes der Gattung: anregend, bronchienerweiternd, abschwellend und kreislaufsteigernd.

Dieses Bild lässt sich jedoch nicht einfach auf jede Ephedra übertragen. Nordamerikanische Arten wie Ephedra nevadensis und Ephedra viridis besitzen gewöhnlich nicht das Alkaloidprofil der asiatischen Ma-Huang-Arten. Ein Aufguss aus ihnen ist daher chemisch nicht mit einer Zubereitung aus Ephedra sinica gleichzusetzen. Dass die Samen der verschiedenen Arten auf Produktfotos beinahe identisch aussehen, sagt noch nichts über die Zusammensetzung der späteren Pflanzen aus.
Ephedra ist also keine einzelne Wirkstoffpflanze, sondern eine ganze Gattung mit unterschiedlichen chemischen und kulturellen Geschichten. Einige Arten wurden zu Arzneidrogen, andere zu regionalen Getränken. Manche enthalten deutlich stimulierende Alkaloide, andere sind vor allem wegen ihrer Gerbstoffe, Flavonoide oder ihrer Anpassung an extreme Lebensräume interessant.
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Grüne Sprosse statt großer Blätter
Ephedra gehört nicht zu den Blütenpflanzen, sondern zu den Nacktsamern. Gemeinsam mit Gnetum und der ungewöhnlichen Wüstenpflanze Welwitschia mirabilis bildet die Gattung die Gruppe der Gnetophyten. Wie diese innerhalb der Samenpflanzen genau mit Nadelbäumen und anderen Nacktsamern verwandt sind, wurde lange diskutiert.

Die meisten Ephedra-Arten wachsen als stark verzweigte Sträucher. Ihre grünen Sprosse übernehmen einen großen Teil der Photosynthese. Die eigentlichen Blätter sind auf kleine Schuppen reduziert, die an den Knoten der gegliederten Zweige sitzen. Dadurch verliert die Pflanze weniger Wasser. Diese Bauweise ist eine Anpassung an Landschaften, in denen Trockenheit, Wind, starke Temperaturschwankungen und nährstoffarme Böden zum Alltag gehören.
Viele Arten sind zweihäusig. Männliche und weibliche Fortpflanzungsorgane wachsen also auf getrennten Pflanzen. Nach der Bestäubung bilden weibliche Exemplare fleischige, häufig rote oder orangefarbene Hüllen um die Samen. Sie sehen wie Beeren aus, sind botanisch aber keine echten Früchte, sondern umgebildete Zapfenstrukturen.
Die Samen verschiedener Arten lassen sich anhand eines einfachen Fotos kaum sicher unterscheiden. Eine Schale brauner Samen verrät weder die botanische Identität noch den späteren Alkaloidgehalt der ausgewachsenen Pflanze. Dafür braucht es eine verlässliche Herkunftsangabe und, wenn Zweifel bestehen, eine botanische oder genetische Bestimmung.
Asien: Ma Huang und die alkaloidreichen Arten
In China bezeichnet Ma Huang die getrockneten oberirdischen Sprosse bestimmter Ephedra-Arten. Zu den offiziell verwendeten Ausgangspflanzen gehören vor allem Ephedra sinica, Ephedra intermedia und Ephedra equisetina. Sie sind nahe miteinander verwandt, chemisch aber nicht identisch.

Bei Ephedra sinica dominiert häufig Ephedrin. Die Art wurde dadurch zum bekanntesten pflanzlichen Ausgangsmaterial für diesen Wirkstoff. Ephedra intermedia kann einen höheren Anteil an Pseudoephedrin enthalten, während bei Ephedra equisetina in manchen Analysen vergleichsweise hohe Gesamtalkaloidgehalte gefunden wurden. Diese Unterschiede sind allerdings keine festen Naturgesetze. Standort, Klima, Erntezeitpunkt, Pflanzenteil, Verarbeitung und genetische Linie können das Alkaloidprofil zusätzlich verändern.
Traditionell wurde Ma Huang unter anderem bei bestimmten Formen von Husten, keuchender Atmung, Frösteln, Fieber und fehlendem Schwitzen verwendet. Dabei war die Pflanze gewöhnlich Teil einer Rezeptur und nicht bloß ein allgemeiner Wachmacher. Die Auswahl der weiteren Bestandteile folgte der Diagnostik der chinesischen Medizin und sollte die Wirkung der gesamten Rezeptur beeinflussen.
Auch in Zentralasien, Indien, Pakistan, Nepal und den Regionen des Himalaya wurden verschiedene Ephedra-Arten medizinisch genutzt. Dazu zählen etwa Ephedra gerardiana, Ephedra pachyclada und Ephedra intermedia. Überlieferte Anwendungen reichen von Atemwegsbeschwerden und Erkältungssymptomen bis zu Verdauungsproblemen und äußerlichen Behandlungen. Solche Angaben dokumentieren traditionelle Wissenssysteme. Sie sind nicht automatisch klinische Nachweise einer Wirksamkeit.
Europa und der Mittelmeerraum
Auch Europa besitzt eigene Meerträubel. Ephedra distachya ist von Teilen Mittel- und Südeuropas bis nach Zentralasien verbreitet. Ephedra fragilis und Ephedra foeminea kommen vor allem im Mittelmeerraum vor. Manche Arten wachsen in Küstendünen, andere auf felsigen Hängen oder in trockenen Gebüschen.

Chemische Untersuchungen europäischer Ephedra-Arten ergeben kein einheitliches Bild. Einige Arten oder Populationen enthalten Ephedrin-Alkaloide, deren Konzentrationen aber deutlich von jenen klassischer Ma-Huang-Drogen abweichen können. Andere Proben fallen stärker durch phenolische Verbindungen und Flavonoide auf.
Der geografische Name “Europäische Ephedra” ist deshalb ebenso wenig eine verlässliche Wirkstoffangabe wie der Gattungsname allein. Selbst innerhalb derselben Art können Herkunft und Umweltbedingungen die Zusammensetzung beeinflussen.
Nordamerika: Mormon Tea mit anderem Alkaloidprofil
Im Westen Nordamerikas wachsen zahlreiche Ephedra-Arten. Besonders bekannt sind Ephedra nevadensis und Ephedra viridis. Ihre grünen Zweige wurden von verschiedenen indigenen Gemeinschaften regional als Getränk und zu medizinischen Zwecken verwendet. Später übernahmen auch europäischstämmige Siedler*innen die Zubereitung als Aufguss.
Die Bezeichnungen “Mormon Tea” und “Brigham Tea” entstanden im Umfeld der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Da Kaffee und schwarzer Tee religiös gemieden wurden, boten heimische Pflanzen eine Alternative. Die populäre Erzählung über den Mormon Tea beginnt allerdings oft erst bei den Siedler*innen und macht die zuvor bestehenden indigenen Verwendungen beinahe unsichtbar.
Pharmakologisch unterscheidet sich Mormon Tea deutlich von Ma Huang. Ephedra nevadensis gilt als frei von relevanten Mengen der klassischen Ephedrin-Alkaloide. Auch Ephedra viridis wird gewöhnlich nicht zu den typischen ephedrinreichen Arten gerechnet, wobei die Forschung nicht jede Population gleichermaßen erfasst.
Ein Aufguss kann wegen Gerbstoffen und anderer Pflanzenbestandteile dennoch bitter, zusammenziehend oder körperlich wahrnehmbar sein. Eine mit klassischem Ma Huang vergleichbare sympathomimetische Wirkung ist aufgrund des deutlich anderen Alkaloidprofils jedoch nicht zu erwarten. Die Bezeichnung Ephedra bedeutet eben nicht automatisch Ephedrin.
Südamerika, Nordafrika und weitere Arten
In Südamerika reicht die Gattung entlang der Anden von Ecuador und Peru bis nach Chile und Argentinien. Arten wie Ephedra americana, Ephedra breana und Ephedra chilensis wachsen dort in trockenen Hochlagen und Gebirgslandschaften. Einige wurden regional medizinisch oder als Aufguss verwendet. Phytochemisch sind sie allerdings wesentlich weniger untersucht als die asiatischen Arzneipflanzen.

Auch in Nordafrika und auf der Arabischen Halbinsel kommen mehrere Arten vor, darunter Ephedra alata, Ephedra altissima und Ephedra aphylla. Manche bleiben niedrige Wüstensträucher, andere können lange, kletternde Triebe entwickeln.
Dabei wird zugleich eine Forschungslücke sichtbar: Unser Wissen konzentriert sich stark auf jene Arten, die wegen ihrer Alkaloide medizinisch oder wirtschaftlich interessant wurden. Über viele andere Vertreterinnen der Gattung ist vergleichsweise wenig bekannt.
Inhaltsstoffe und ihre Unterschiede
Zu den bekanntesten Ephedra-Alkaloiden gehören Ephedrin, Pseudoephedrin, Norephedrin, Norpseudoephedrin beziehungsweise Cathin, Methylephedrin und Methylpseudoephedrin. Diese Stoffe sind strukturell mit körpereigenen Botenstoffen wie Adrenalin und Noradrenalin verwandt.
Ephedrin wirkt direkt und indirekt sympathomimetisch. Es kann adrenerge Rezeptoren beeinflussen und zugleich die Freisetzung von Noradrenalin fördern. Dadurch können Herzfrequenz und Blutdruck steigen, Blutgefäße sich verengen und die Bronchien sich erweitern. Subjektiv sind größere Wachheit, weniger Müdigkeit und ein gesteigerter Antrieb möglich. Ebenso können Nervosität, Zittern, Angst und Herzklopfen auftreten.

Pseudoephedrin wirkt gewöhnlich weniger stark zentral stimulierend und ausgeprägter abschwellend auf die Nasenschleimhäute. Welches Alkaloid überwiegt, ist deshalb pharmakologisch relevant. Zwei Proben mit ähnlichem Gesamtalkaloidgehalt können unterschiedlich wirken, wenn ihr Verhältnis von Ephedrin zu Pseudoephedrin voneinander abweicht.
Daneben enthalten Ephedra-Arten Flavonoide, Proanthocyanidine, Gerbstoffe, Polysaccharide, organische Säuren und weitere Verbindungen. Präklinische Studien untersuchen mögliche antioxidative, entzündungshemmende oder immunologische Wirkungen solcher Bestandteile. Ergebnisse aus Zellkulturen und Tiermodellen lassen sich jedoch nicht unmittelbar in medizinische Anwendungen beim Menschen übersetzen.
Wirkung und Forschungsstand
Die Pharmakologie von isoliertem Ephedrin und Pseudoephedrin ist gut beschrieben. Schwieriger ist die Beurteilung ganzer Pflanzen. Viele klinische Untersuchungen verwendeten standardisierte Extrakte, Kombinationen mehrerer Wirkstoffe oder Ephedrin gemeinsam mit Koffein. Sie sagen daher nur begrenzt etwas über einen Aufguss aus einer bestimmten Art und Herkunft aus.
Studien zu ephedrinhaltigen Präparaten fanden kurzfristige Effekte auf Appetit und Körpergewicht. Gleichzeitig traten unerwünschte Wirkungen wie Schlaflosigkeit, Nervosität, Herzrasen und erhöhter Blutdruck auf. Für eine sichere langfristige Gewichtsreduktion oder sportliche Leistungssteigerung fehlt eine überzeugende Grundlage. Dass Müdigkeit weniger wahrgenommen wird, bedeutet nicht, dass der Körper tatsächlich mehr Reserven besitzt.
Für ephedrinarme oder alkaloidfreie Arten wie Ephedra nevadensis existiert wesentlich weniger klinische Forschung. Ihnen einfach dieselbe Wirkung wie Ma Huang zuzuschreiben, wäre deshalb wissenschaftlich nicht haltbar.
Zubereitung und Dosierung
Traditionelle Zubereitungen umfassen vor allem gekochte oder aufgegossene grüne Sprosse, regional auch komplexe Mehrpflanzenrezepturen. In modernen Kontexten wurden außerdem Pulver, Kapseln und alkoholische Extrakte verwendet.

Eine allgemeine Dosierung für die gesamte Gattung ist nicht sinnvoll. Schon die Unterschiede zwischen Ephedra sinica, Ephedra intermedia, Ephedra nevadensis und Ephedra viridis sind dafür zu groß. Hinzu kommen verschiedene Pflanzenteile, schwankende Alkaloidgehalte und unterschiedlich konzentrierte Zubereitungen. Eine Menge, die bei einer alkaloidarmen Art kaum stimulierend wirkt, kann bei ephedrinreichem Material eine deutlich stärkere Belastung hervorrufen.
Samen werden zur Aussaat angeboten und sind kein Ersatz für gebrauchsfertiges Pflanzenmaterial. Aussagen über die medizinisch oder psychoaktiv relevanten Alkaloide beziehen sich überwiegend auf die grünen oberirdischen Sprosse ausgewachsener Pflanzen.
Rechtliche Einordnung
In der Europäischen Union sind Ephedra-Kraut und daraus hergestellte Zubereitungen seit 2015 in Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln verboten. Die Regelung bezieht sich auf ihre Verwendung in Lebensmitteln und bedeutet nicht automatisch ein pauschales Verbot jeder lebenden Pflanze oder jedes Saatguts. Für die rechtliche Beurteilung spielen Produktform, Aufmachung und vorgesehener Verwendungszweck eine wesentliche Rolle.
Ephedrin und Pseudoephedrin sind außerdem regulierte Arznei- und Grundstoffe. Die Überwachung hängt unter anderem damit zusammen, dass beide als Ausgangsmaterialien für die illegale Herstellung bestimmter synthetischer Stimulanzien verwendet werden können.
Im Wettkampfsport ist Ephedrin ebenfalls relevant. Nach der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur ist Ephedrin während des Wettkampfs verboten, wenn seine Konzentration im Urin mehr als zehn Mikrogramm pro Milliliter beträgt.
Schlussgedanke
Ephedra wirkt auf den ersten Blick wie eine recht einheitliche Pflanzengruppe. Grüne Halme, kleine Blattschuppen, rote Zapfen. Doch hinter dieser Ähnlichkeit liegen verschiedene chemische und kulturelle Geschichten.

Ephedra sinica wurde zur Arzneidroge Ma Huang und zum Ausgangspunkt der modernen Ephedrin-Pharmakologie. Ephedra intermedia und Ephedra equisetina teilen Teile dieser Geschichte, besitzen aber andere Alkaloidprofile. Ephedra nevadensis und Ephedra viridis stehen für nordamerikanische Getränketraditionen, ohne deshalb dieselbe stimulierende Wirkung zu entfalten. Andere Arten sind bis heute nur lückenhaft erforscht.
Der Gattungsname ist daher keine Gebrauchsanweisung. Er ist vielmehr eine Einladung, genauer hinzusehen: Welche Gattung ist gemeint, welcher Pflanzenteil, welche Herkunft, welche chemische Zusammensetzung und welche Tradition? Erst danach lässt sich sinnvoll über Wirkung innerhalb der botanischen Vielfalt dieser Pflanze sprechen.
Gerade diese Vielfalt macht Ephedra botanisch so spannend. Hinter einem einzigen Gattungsnamen verbergen sich Pflanzen, die sich über Millionen Jahre an einige der trockensten Lebensräume der Erde angepasst haben, deren chemische Ausstattung sich teils deutlich unterscheidet und die in verschiedenen Kulturen ganz unterschiedliche Rollen übernommen haben. Die Geschichte von Ephedra zeigt eindrucksvoll, wie eng Botanik, traditionelle Arzneikunde und moderne Pharmakologie miteinander verbunden sein können – und dass der isolierte Wirkstoff oft nur ein kleiner Teil der Geschichte einer Pflanze ist.
Sicherheitshinweis
Alkaloidreiche Ephedra-Arten können Herzfrequenz und Blutdruck deutlich erhöhen. Mögliche Nebenwirkungen sind Nervosität, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Zittern, Übelkeit, Angst, Herzklopfen und Herzrhythmusstörungen. In Verbindung mit ephedrinhaltigen Produkten wurden auch schwere kardiovaskuläre und neurologische Ereignisse wie Herzinfarkte, Schlaganfälle und Krampfanfälle berichtet.
Besonders riskant sind Kombinationen mit Koffein, Guarana, größeren Mengen Mate, Amphetaminen, Kokain, Methylphenidat, abschwellenden Erkältungsmitteln oder anderen Stimulanzien. MAO-Hemmer können gemeinsam mit Ephedrin gefährliche Blutdruckkrisen auslösen. Wechselwirkungen sind außerdem mit bestimmten Antidepressiva, Schilddrüsenmedikamenten und Herz-Kreislauf-Arzneimitteln möglich.
Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Schilddrüsenüberfunktion, Glaukom, Diabetes, Epilepsie, Angststörungen oder psychotischen Erkrankungen tragen ein erhöhtes Risiko. Während Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern und Jugendlichen sollte auf alkaloidhaltige Ephedra-Zubereitungen verzichtet werden.
Bei Brustschmerzen, starkem oder unregelmäßigem Herzschlag, Atemnot, Krampfanfällen, ausgeprägter Verwirrtheit oder plötzlich auftretenden heftigen Kopfschmerzen ist sofort medizinische Hilfe erforderlich.
Quellen
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