Steckbrief
Name: Kleines Habichtskraut, Mausohr-Habichtskraut
Wissenschaftlicher Name: Pilosella officinarum; Synonym: Hieracium pilosella
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Ordnung: Asterales
Pflanzengruppe: Bedecktsamer (Angiospermen)
Verbreitung: Ursprünglich von Europa bis Sibirien und Iran; heute auch in zahlreichen weiteren gemäßigten Regionen verbreitet
Lebensweise: Mehrjährige Rosettenpflanze trockener Wiesen, Heiden, Böschungen und lichter Wälder
Verwendete Pflanzenteile: Blühendes Kraut mit Wurzel
Wichtige Inhaltsstoffe: Flavonoide, Phenolsäuren, Cumarine (u. a. Umbelliferon), Triterpene, Gerbstoffe
Traditionelle Verwendung: Volksmedizinisch als harntreibende, adstringierende und entzündungshemmende Heilpflanze

Zwischen Wiesenblume, Legende und Glücklichmacher
Es gibt Pflanzen, die fast jede*r schon gesehen hat, ohne sie bewusst wahrzunehmen. Das Kleine Habichtskraut gehört zu ihnen. Es wächst auf trockenen Wiesen, an sonnigen Böschungen, entlang alter Feldwege oder zwischen Schotter und Bahndämmen. Seine silbrig behaarten Blätter liegen dicht am Boden, während sich im Frühsommer einzelne gelbe Blütenköpfe aus der Rosette erheben. Wer nicht genauer hinsieht, hält sie leicht für einen kleinen Löwenzahn.
Dabei besitzt die unscheinbare Pflanze eine lange medizinische Geschichte. In europäischen Kräuterbüchern erscheint sie über Jahrhunderte als Mittel bei Beschwerden der Harnwege, zur Unterstützung der Wundpflege oder als zusammenziehendes Heilkraut. Später wurde sie in die britische und französische Pharmakopöe aufgenommen. Auch die Europäische Arzneimittelagentur bewertet sie heute als traditionelles pflanzliches Arzneimittel. Die Monographie beschreibt die traditionelle Anwendung zur Unterstützung der Durchspülung der Harnwege bei leichten Beschwerden.
Trotzdem führt das Kleine Habichtskraut heute ein Schattendasein. In modernen Kräuterbüchern nimmt es meist nur wenige Zeilen ein und ist weit weniger bekannt als Kamille, Schafgarbe oder Johanniskraut. Umso auffälliger ist seine kleine Renaissance in ethnobotanischen Kreisen. Dort wird ihm nachgesagt, Gelassenheit zu fördern, das Herz zu öffnen oder sogar “glücklich zu machen”. Andere beschreiben es als sanfte Begleiterin für Meditation und Achtsamkeit.
Nicht jede Pflanze wird dadurch interessant, dass sie berauscht. Manche werden spannend, weil alte Überlieferungen, moderne Hoffnungen und wissenschaftliche Erkenntnisse nicht dieselbe Sprache sprechen. Das Kleine Habichtskraut ist eine solche Pflanze.
Eine Pflanze mit zwei Namen

In älterer Literatur heißt die Pflanze meist Hieracium pilosella, heute wird sie überwiegend als Pilosella officinarum geführt. Beide Namen bezeichnen dieselbe Art.
Der Grund für die wechselnde Einordnung liegt in der ungewöhnlichen Fortpflanzungsbiologie der Habichtskräuter. Viele Arten vermehren sich apomiktisch: Samen entstehen ohne vorherige Befruchtung und bringen genetisch nahezu identische Nachkommen hervor. Gleichzeitig können Populationen miteinander hybridisieren. Dadurch entstand eine kaum überschaubare Vielfalt sogenannter Mikrospezies, deren Abgrenzung Botaniker*innen bis heute beschäftigt.
Ein großes Review nennt für die Gattungen Hieracium und Pilosella mehr als 850 anerkannte Arten und Unterarten sowie über 10.000 beschriebene Mikrospezies. Viele Botaniker*innen trennten daher die kleineren, ausläuferbildenden Arten von Hieracium ab und ordneten sie der Gattung Pilosella zu. Auch die EMA verwendet Pilosella officinarum und führt Hieracium pilosella als Synonym.
Botanische Beschreibung

Der Beiname “Mausohr-Habichtskraut” verweist auf die ovalen, weich behaarten Grundblätter. Ihre Oberseite ist grün, die Unterseite von einem dichten weißlichen Filz überzogen. Diese Behaarung schützt vor starker Sonneneinstrahlung und vermindert den Wasserverlust.
Aus der Blattrosette wachsen lange oberirdische Ausläufer, an deren Enden neue Rosetten entstehen. So kann sich die Pflanze zu dichten Teppichen ausbreiten. Zwischen Mai und August erscheinen meist einzelne gelbe Blütenkörbe auf schlanken, drüsig behaarten Stängeln. Nach der Blüte bilden sich kleine Achänen mit einem federartigen Pappus, der die Samen mit dem Wind verbreitet.
Das Kleine Habichtskraut bevorzugt trockene, nährstoffarme und sonnige Standorte. Es wächst auf Magerwiesen, Heiden, Schotterflächen, Böschungen und in lichten Wäldern. Sein ursprüngliches Verbreitungsgebiet reicht von Europa über Teile Westasiens bis nach Sibirien und Iran. Durch menschliche Verschleppung gelangte die Art in weitere gemäßigte Regionen und gilt mancherorts als invasiv.
Inhaltsstoffe – Mehr als nur ein harntreibendes Wiesenkraut
Das Kleine Habichtskraut enthält zahlreiche sekundäre Pflanzenstoffe. Besonders häufig untersucht wurden Flavonoide und Phenolsäuren, darunter Luteolin- und Apigenin-Derivate, Chlorogensäure und Kaffeesäure. Hinzu kommen das Cumarin Umbelliferon, Triterpene, Sesquiterpene, Phytosterole und Gerbstoffe.
Einige dieser Stoffe zeigen in Zellkulturen oder Tiermodellen antioxidative, entzündungshemmende oder antimikrobielle Aktivitäten. Im Mittelpunkt der präklinischen Forschung stehen insbesondere Flavonoide wie Luteolin- und Apigenin-Derivate, verschiedene Phenolsäuren sowie das Cumarin Umbelliferon. Untersucht werden unter anderem ihre möglichen Einflüsse auf oxidativen Stress, entzündungsbezogene Signalwege und das Wachstum bestimmter Mikroorganismen. Auch die traditionelle Anwendung bei Beschwerden der Harnwege hat dazu geführt, dass Forschende harntreibende und reizlindernde Eigenschaften verschiedener Extrakte näher untersuche
Ob und in welchem Umfang sich diese experimentellen Beobachtungen auf die Anwendung beim Menschen übertragen lassen, ist derzeit noch Gegenstand der Forschung. Wahrscheinlich beruht die traditionelle Anwendung nicht auf einem einzelnen Inhaltsstoff, sondern auf dem Zusammenspiel verschiedener sekundärer Pflanzenstoffe. Wie sich diese Wechselwirkungen genau auswirken, wird weiterhin untersucht.
Für die Forschung ist das Kleine Habichtskraut vor allem deshalb interessant, weil sich traditionelle europäische Heilpflanzen zunehmend mit modernen analytischen Methoden untersuchen lassen. Dabei geht es weniger um die Suche nach einem einzelnen “Wirkstoff” als um das Zusammenspiel verschiedener sekundärer Pflanzenstoffe und deren mögliche biologische Funktionen.

Traditionelle Verwendung – Ein fester Bestandteil der europäischen Volksmedizin
Die Bedeutung des Kleinen Habichtskrauts entstand langsam über viele Generationen. In der europäischen Volksmedizin wurde es vor allem bei Beschwerden der Harnwege und zur Förderung der Harnausscheidung verwendet. Äußerlich kamen Aufgüsse oder Umschläge bei kleineren Wunden und Hautreizungen zum Einsatz. Historische Quellen nennen außerdem Husten, Fieber, Verdauungsbeschwerden und allgemeine Schwächezustände. Diese Anwendungen unterschieden sich regional und sind nicht mit wissenschaftlich bestätigten Indikationen gleichzusetzen.
Von den zahlreichen Arten der Gattungen Hieracium und Pilosella sind nur wenige medizinisch dokumentiert. Das Kleine Habichtskraut gehört zu den am besten medizinisch und wirtschaftlich bedeutendsten Arten dieser Gruppe.
Neben medizinischen Anwendungen finden sich in historischen Kräuterbüchern auch magische und symbolische Zuschreibungen. Christian Rätsch verweist auf eine Darstellung bei Tabernaemontanus, nach der Habichtskraut in deutschen Häusern zum Schutz vor Hexerei aufgehängt worden sei. Der Name ist zudem mit der Erzählung verbunden, Habichte könnten mithilfe des Pflanzensaftes ihre Sehkraft verbessern. Solche Geschichten gehören zur Kulturgeschichte der Pflanze, dürfen aber nicht als medizinische Wirkungsnachweise verstanden werden.
Nach ihrer Einführung in Nordamerika wurde Pilosella officinarum auch dort volksmedizinisch genutzt, vor allem als harntreibendes Kraut. Ähnliche Anwendungen sind aus Teilen Südamerikas überliefert.

Medizinische Verwendung – Zwischen Tradition und moderner Evidenz
Die EMA erkennt Pilosella officinarum als traditionelles pflanzliches Arzneimittel zur Linderung leichter Beschwerden der ableitenden Harnwege an, sofern gleichzeitig ausreichend Flüssigkeit aufgenommen wird.
Im Mittelpunkt steht die traditionelle Vorstellung, durch eine erhöhte Harnausscheidung das Durchspülen der Harnwege zu unterstützen. Klinisch bestätigt ist diese Wirkung bislang nicht. Experimentelle Untersuchungen an Pilosella officinarum und verwandten Arten liefern zwar Hinweise auf antioxidative, entzündungshemmende und antimikrobielle Aktivitäten verschiedener Extrakte. Viele Ergebnisse stammen jedoch aus Zellkulturen oder Tiermodellen und lassen sich nicht unmittelbar auf die Anwendung beim Menschen übertragen.

Macht das Kleine Habichtskraut glücklich?
Auf Kräuterseiten, in ethnobotanischen Blogs und Shops wird das Kleine Habichtskraut häufig als Pflanze der Ruhe, Gelassenheit und Achtsamkeit beschrieben. Manche Anwender*innen berichten, es beim Meditieren, Lesen, Schreiben oder bei Spaziergängen zu verwenden. Im Vordergrund steht dabei weniger ein deutlicher Rausch als eine subtile, sanfte und schwer greifbare Wirkung.
Historische Kräuterbücher erwähnen jedoch keine stimmungsaufhellenden oder bewusstseinsverändernden Eigenschaften. Auch wissenschaftliche Übersichtsarbeiten und die EMA-Monographie beschreiben keine pharmakologisch nachgewiesene Wirkung auf Stimmung oder Bewusstsein.
Im deutschsprachigen ethnobotanischen Raum könnte Christian Rätschs Darstellung zur heutigen Wahrnehmung beigetragen haben. In seiner Encyclopedia of Psychoactive Plants führt er getrocknetes Habichtskraut als mild wirkenden Marihuanaersatz an und berichtet von einer eigenen schwachen, leicht euphorischen und subjektiv an Cannabis erinnernden Erfahrung. Rätsch verweist dabei auf ein dänisches Werk von Sten Larris aus dem Jahr 1980. Wie unmittelbar sich seine Beschreibung auf diese Quelle stützt, lässt sich heute jedoch nur schwer nachvollziehen.
Sein Vergleich beschreibt persönliches Erleben. Christian Rätsch belegt weder einen mit Cannabis vergleichbaren Wirkmechanismus noch eine reproduzierbare psychoaktive Wirkung. Kontrollierte pharmakologische oder klinische Untersuchungen, die diese Beobachtung bestätigen, liegen bislang nicht vor. Gerade an solchen Beispielen lässt sich beobachten, wie einzelne Erfahrungen über Bücher, Blogs und Shoptexte allmählich zu modernen Pflanzenmythen werden können.
Persönliche Erfahrungen sind damit nicht automatisch wertlos. Erwartung, Ritual, Umgebung und die bewusste Unterbrechung des Alltags können das Wohlbefinden spürbar beeinflussen. Ob dabei auch Inhaltsstoffe der Pflanze eine Rolle spielen, lässt sich derzeit nicht zuverlässig beurteilen.
Das Kleine Habichtskraut ist daher keine klassische Rauschpflanze und kein nachweislich stimmungsaufhellendes Arzneimittel. In der modernen Ethnobotanik hat es dennoch einen Platz als Begleiterin ruhiger Alltagsrituale gefunden. Gerade diese offene Spannung zwischen Überlieferung, Erfahrung und fehlender wissenschaftlicher Bestätigung macht die Pflanze für psychonautische Kultur interessant.

Zubereitung
Traditionell wurde das blühende Kraut mit Wurzel vor allem als Tee verwendet. Daneben sind Frischpflanzensäfte, alkoholische Auszüge sowie äußerliche Umschläge und Waschungen überliefert. Der Aufguss gehört zu den am längsten dokumentierten Zubereitungsformen; dabei gehen vor allem wasserlösliche Bestandteile in den Tee über. Die Erfahrungen mit dieser Form lassen sich nicht ohne Weiteres auf konzentrierte Extrakte übertragen. Einzelne ethnobotanische Quellen erwähnen auch das Rauchen und Verdampfen des getrockneten Krauts. Wer das Kleine Habichtskraut nicht selbst sammeln und sicher bestimmen möchte, findet getrocknetes Kraut auch im Querbeet-Onlineshop 🙂
Für Erwachsene nennt die EMA im Rahmen der traditionellen medizinischen Anwendung folgende Mengen:
Tee: 2–4 g zerkleinertes Kraut mit Wurzel mit etwa 250 ml kochendem Wasser übergießen und dreimal täglich trinken.
Pulverisierte Droge: 200–520 mg pro Einzeldosis, zwei- bis viermal täglich; gesamte Tagesdosis 560–1.300 mg.
Geschmacklich gehört das Kleine Habichtskraut eher zu den herben europäischen Wildkräutern. Gerb- und Bitterstoffe verleihen dem Aufguss einen trockenen, leicht würzigen Charakter. Wer klassische Kräutertees schätzt, findet gerade in dieser schlichten Aromatik ihren Reiz.

Sicherheit
Auf Grundlage der langjährigen traditionellen Verwendung gilt das Kleine Habichtskraut bei bestimmungsgemäßer Anwendung als vermutlich gut verträglich. Die wissenschaftliche Sicherheitsdatenlage bleibt jedoch begrenzt.
In der EMA-Monographie sind keine Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen als bekannt angeführt. Wegen fehlender Untersuchungen können unerwünschte Wirkungen oder Arzneimittelinteraktionen dennoch nicht vollständig ausgeschlossen werden.
Nicht angewendet werden sollte die Pflanze bei einer Allergie gegen Korbblütler. Für Schwangerschaft, Stillzeit sowie Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren liegen keine ausreichenden Sicherheitsdaten vor. Vorsicht ist außerdem geboten, wenn aus medizinischen Gründen nur wenig Flüssigkeit aufgenommen werden darf, etwa bei bestimmten Herz- oder Nierenerkrankungen.
Bei Fieber, Blut im Urin, starken Schmerzen, Krämpfen oder anhaltenden Beschwerden ist das Kraut nicht zur Selbstbehandlung geeignet. In solchen Fällen sollte medizinischer Rat eingeholt werden.
Schlussgedanke
Die Geschichte des Kleinen Habichtskrauts ist leise. Über Jahrhunderte begleitete es die europäische Volksmedizin als Heilkraut am Wegesrand, lange bevor seine Inhaltsstoffe im Labor untersucht wurden. Heute untersucht die Forschung verschiedene Inhaltsstoffe und ihre biologischen Eigenschaften, während viele Fragen zur praktischen Bedeutung dieser Befunde noch offen sind.
Gerade deshalb ist die Pflanze ein gutes Beispiel für Ethnobotanik: nicht als Sammlung außergewöhnlicher Rauschmittel, sondern als Begegnung zwischen Kulturgeschichte, Naturbeobachtung, Erfahrung und Wissenschaft. Die Vorstellung, Habichtskraut könne glücklich machen, erzählt dabei mindestens ebenso viel über menschliche Hoffnungen und Rituale wie über die Pflanze selbst.
Das schmälert ihren Wert nicht. Ihre eigentliche Stärke liegt vielleicht darin, zum genaueren Hinsehen einzuladen – auf ein unscheinbares Gewächs am Wegesrand und auf die Geschichten, die Menschen ihm zugeschrieben haben.

Quellenverzeichnis
European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC). (2025). European Union herbal monograph on Pilosella officinarum Vall. (syn. Hieracium pilosella L.), herba cum radice – Revision 1(EMA/HMPC/493453/2023). Veröffentlicht am 26. Februar 2025.
https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-monograph/final-european-union-herbal-monograph-pilosella-officinarum-vall-syn-hieracium-pilosella-l-herba-cum-radice-revision-1_en.pdf
European Medicines Agency (EMA), Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC). (2025). Assessment report on Pilosella officinarum Vall. (syn. Hieracium pilosella L.), herba cum radice – Revision 1 (EMA/HMPC/493454/2023). Veröffentlicht am 26. Februar 2025.
https://www.ema.europa.eu/en/documents/herbal-report/final-assessment-report-pilosella-officinarum-vall-syn-hieracium-pilosella-l-herba-cum-radice-revision-1_en.pdf
European Medicines Agency (EMA). (2025). Pilosellae herba cum radice – Herbal medicinal product. Abgerufen am 20. Juli 2026.
https://www.ema.europa.eu/en/medicines/herbal/pilosellae-herba-cum-radice
Royal Botanic Gardens, Kew. (o. J.). Pilosella officinarum F.W.Schultz & Sch.Bip. In: Plants of the World Online. Abgerufen am 20. Juli 2026.
https://powo.science.kew.org/taxon/urn:lsid:ipni.org:names:77133566-1
Willer, J., Zidorn, C., & Juan-Vicedo, J. (2021). Ethnopharmacology, phytochemistry, and bioactivities of Hieracium L. and Pilosella Hill (Cichorieae, Asteraceae) species. Journal of Ethnopharmacology, 281, 114465.
https://doi.org/10.1016/j.jep.2021.114465
Rätsch, C. (2005). The Encyclopedia of Psychoactive Plants: Ethnopharmacology and Its Applications. Rochester, Vermont: Park Street Press. Eintrag „Mouse-Ear Hawkweed“.
Larris, S. (1980). Forbyde hallucinogener? Forbyd naturen at gro! Hallucinogenologi. 4. Aufl. Nimtofte: Forlaget Indkøbstryk. Zitiert nach Rätsch (2005).