Steckbrief
Namen: Ephedra, Meerträubel, Chinesischer Meerträubel, Chinesisches Meerträubel, Ma Huang
Wissenschaftlicher Name: Ephedra sinica Stapf
Familie: Meerträubelgewächse (Ephedraceae)
Pflanzengruppe: Nacktsamer, genauer Gnetophyten
Herkunft: Von Nordchina bis zur Mongolei wächst die Pflanze vor allem in trockenen Regionen. Vorkommen und kultivierte Bestände finden sich auch in anderen Ländern, darunter Indien und Spanien.
Verwendete Pflanzenteile: Die grünen oberirdischen Sprosse, vor allem Blätter und Stiele
Wirkstoffe: Ephedrin, Pseudoephedrin, Norephedrin und weitere Ephedra-Alkaloide
Wirkung: Ephedra sinica wirkt stimulierend, kann Puls und Blutdruck erhöhen und verengt die Gefäße. Eine aphrodisierende Wirkung, besonders bei Frauen, wird in Erfahrungsberichten beschrieben, ist klinisch jedoch nicht ausreichend belegt.



Bildquellen
https://www.shutterstock.com/image-photo/stock-photos-ephedra-sinica-260nw-1281905368.jpg (2026-07-20)
https://plantstomata.wordpress.com/wp-content/uploads/2017/08/ma-huang.jpg?w=669&h=911 (2026-07-20)
https://encrypted-tbn1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQi-XzXAriKpW3TAwi4g_M-dOTi82bDKzcNSSPOvlighhuBq-tH (2026-07-20)
Ein kleiner Einblick …
Die Geschichte von Ephedra ist eng mit den Anfängen der chinesischen Arzneimittelkunde verbunden. Unter dem Namen Ma Huang wird die Pflanze traditionell mit dem “Shennong ben cao jing” in Verbindung gebracht, einem der einflussreichsten frühen chinesischen Arzneibücher. Kaiser Shennong gilt in der chinesischen Überlieferung als einer der drei Kulturbegründer, als “Göttlicher Landmann” oder “König der Bauern”. Ihm wird zugeschrieben, die Menschen den Ackerbau gelehrt, Tee entdeckt und sein Wissen über Arzneipflanzen schriftlich festgehalten zu haben. Diese Darstellung gehört allerdings zur kulturellen Überlieferung und ist nicht als gesicherte Biografie einer historischen Person zu verstehen.

Dem Chinesischen Meerträubel wird eine 5.000 bis 6.000 Jahre zurückreichende Verwendung zugeschrieben. Historisch lässt sich eine so genaue Zeitspanne kaum belegen. Der heute bekannte Text des “Shennong ben cao jing” wurde vermutlich erst in den ersten Jahrhunderten unserer Zeitrechnung aus älteren Überlieferungen zusammengestellt. Sicher ist dennoch: Ma Huang zählt zu den lange dokumentierten Arzneidrogen der chinesischen Medizin. Verwendet wurde die Pflanze unter anderem bei Asthma, Erkältungen, Husten, verstopfter Nase und allergischen Beschwerden. Meist geschah dies in Rezepturen mit mehreren Bestandteilen und eingebettet in ein eigenes diagnostisches System. Diese Verwendung ist daher nicht unmittelbar mit dem modernen Konsum eines einzelnen Pflanzenextrakts vergleichbar.
Später begegnet Ephedra auch in Nordamerika. Frühe europäischstämmige Siedler*innen und Angehörige der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage verwendeten dort heimische Ephedra-Arten als Aufguss. Da Kaffee und schwarzer Tee religiös gemieden wurden, erhielt das Getränk den Namen “Mormonen-Tee”. Botanisch ist dabei zu unterscheiden: Nordamerikanische Arten wie Ephedra nevadensis enthalten meist deutlich weniger oder keine relevanten Mengen der für Ephedra sinica typischen Alkaloide. “Mormonen-Tee” und chinesisches Ma Huang sind daher nicht automatisch pharmakologisch gleichwertig.



Bildquellen
https://encrypted-tbn2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRW59o2_hvwK9GtO82JbN6IqZHZNHcaJBJSi3YYLv5EvGmzEo3- (2026-07-20)
https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/73/EphedrineInBottles.jpg/250px-EphedrineInBottles.jpg (2026-07-20)
1887 isolierte der japanische Chemiker Nagai Nagayoshi erstmals Ephedrin. Damit begann der Übergang von der traditionellen Arzneipflanze zum modernen Einzelwirkstoff. Ephedrin wurde in der westlichen Medizin gegen Asthma, zur Abschwellung der Nasenschleimhäute, bei grippalen Infekten und als Stimulans verwendet. Wegen seiner Nebenwirkungen, der Belastung für Herz und Kreislauf sowie seines Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzials wurde es später in vielen Bereichen durch gezielter wirkende Arzneistoffe ersetzt. Standardisiertes Ephedrin wird dennoch weiterhin eingesetzt, etwa zur Behandlung eines starken Blutdruckabfalls während einer Narkose.
Inhaltsstoffe
Der wichtigste pharmakologisch aktive Inhaltsstoff von Ephedra sinica ist Ephedrin. Daneben enthält die Pflanze Pseudoephedrin, Norephedrin, Norpseudoephedrin beziehungsweise Cathin, Methylephedrin und Methylpseudoephedrin. Zusammensetzung und Gesamtgehalt unterscheiden sich zwischen Arten und einzelnen Proben. In einer vergleichenden Untersuchung lag der durchschnittliche Gesamtalkaloidgehalt von Ephedra sinica unter jenem von Ephedra equisetina. Auch Herkunft, Erntezeitpunkt, Pflanzenteil, Lagerung und Verarbeitung können den Gehalt beeinflussen.
Ephedra Sinica Samen auf Querbeet.eu bestellen 🙂
Ephedrin stimuliert den Sympathikus. Es wirkt direkt an adrenergen Rezeptoren und indirekt, indem es die Freisetzung von Noradrenalin fördert. Dadurch können Blutdruck und Herzfrequenz steigen, Müdigkeit und Hunger vorübergehend in den Hintergrund treten und Wachheit, Aktivität oder Euphorie zunehmen. Gleichzeitig sind Nervosität, Zittern, Angst und Schlaflosigkeit möglich.
Ephedrin erweitert außerdem die Bronchien, was seine frühere Verwendung bei Asthma erklärt. Heute stehen dafür meist besser steuerbare Medikamente zur Verfügung. Die aphrodisierende Wirkung, besonders bei Frauen, ist vor allem als Erfahrungsangabe zu verstehen.
Pseudoephedrin wirkt vor allem gefäßverengend und kann dadurch geschwollene Nasenschleimhäute abschwellen lassen. Norephedrin ähnelt Ephedrin in seiner anregenden Wirkung. Neben den Alkaloiden enthält die Pflanze Flavonoide, Gerbstoffe, Polysaccharide und weitere Verbindungen. Einige davon werden präklinisch auf entzündungshemmende oder immunologische Eigenschaften untersucht. Ergebnisse aus Zellkulturen oder Tiermodellen sind jedoch kein Nachweis einer medizinischen Wirkung beim Menschen.
Botanische Beschreibung
Ephedra sinica gehört zu den Meerträubelgewächsen und damit nicht zu den Blütenpflanzen, sondern zu den Nacktsamern. Die festen, grünen und gegliederten Sprosse werden ungefähr 75 Zentimeter hoch und wachsen büschelig. Sie übernehmen den Großteil der Photosynthese. Voll entwickelte Laubblätter fehlen; vorhanden sind stark reduzierte, schuppenartige Blätter an den Knoten. Die ältere Formulierung, die Pflanze trage “keine Blätter”, beschreibt ihr Erscheinungsbild also recht gut, botanisch sind jedoch kleine Blattschuppen vorhanden.

Die Pflanzen sind meist zweihäusig. Männliche und weibliche Fortpflanzungsorgane befinden sich auf unterschiedlichen Exemplaren. Die gelblichen Strukturen sind keine gewöhnlichen Blüten. Weibliche Pflanzen können im Spätherbst rote, fleischig wirkende Zapfen mit dunklen bis schwarzen Samen tragen, die äußerlich an Beeren erinnern. Reduzierte Blätter und grüne Sprosse sind Anpassungen an trockene Standorte und verringern den Wasserverlust.
Zubereitung, Dosierung und Wirkung
Zur Zubereitung werden die Blätter und Stiele von Ephedra sinica verwendet. Die Wirkdauer beträgt bei allen Konsumformen 3-6 Stunden.
Tee: etwa 1 gehäufter Teelöffel, 5-10 Minuten köcheln
Das Pflanzenmaterial kann hierfür frisch oder getrocknet verarbeitet werden und wird ganz einfach mit der gewünschten Menge Wasser gekocht. Es ist auch möglich das Kraut einfach mit heißem Wasser zu übergießen und dann bis zu 20 Minuten ziehen zu lassen.
Kauen: etwa 1 gehäufter Teelöffel, Durchhaltevermögen
Meerträubel ist extrem bitter und führt dazu, dass sich die Mundschleimhäute zusammenziehen. Das Pflanzenmaterial zu kauen ist deshalb eher für die Mutigen unter uns zu empfehlen. Es kann auch zu Übelkeit führen, doch die Wirkung tritt so etwas schneller ein, was diese Konsumform zu einer spannenden Übung für den geprobten Psychonauten macht.
Kapseln: etwa 1 gehäufter Teelöffel, leere Kapseln aus der Apotheke
Wer sich weder mit dem gekauten Pflanzenmaterial, noch mit dem Tee anfreunde kann, kann auf Kapseln aus der Apotheke zurückgreifen. Dazu wird das Pflanzenmaterial so stark wie möglich zerkleinert und anschließend in Kapseln gefüllt und geschluckt.
Tinktur: zerkleinertes Pflanzenmaterial, starker Alkohol wie Schnaps
Um eine Tinktur zuzubereiten wird das Kraut in einem braunen, verschließbarem Gefäß mit dem Alkohol übergossen und anschließend bis zu 3 Monate zum Ziehen verschlossen gehalten. Um Schimmel zu vermeiden, sollte das gesamte Material bedeckt sein. Durch regelmäßiges Schütteln kann auch Schimmel vorgebeugt werden. Beim Konsum sollte hier sehr vorsichtig dosiert werden. Langsam aber sicher führt auch auf den Berggipfel!

Wirkung und Forschungsstand
Die stimulierende, bronchienerweiternde und kreislaufsteigernde Wirkung von Ephedrin ist gut belegt. Klinische Untersuchungen zu Ephedra beschäftigten sich vor allem mit Gewichtsreduktion und Leistungssteigerung. Ältere Studien fanden kurzfristige Effekte auf Körpergewicht und Appetit, häufig in Kombination mit Koffein. Auch neuere Auswertungen kommen zu dem Ergebnis, dass ephedrahaltige Arzneirezepturen Gewichtsparameter beeinflussen können. Die Studien sind jedoch heterogen, oft klein und nicht ohne Weiteres auf loses Pflanzenmaterial übertragbar.
Für eine sichere langfristige Gewichtsreduktion oder sportliche Leistungssteigerung reicht die Evidenz nicht aus. Besonders die Kombination mit Koffein erhöht die Belastung für Herz und Kreislauf. Dass Müdigkeit und Hunger weniger spürbar werden, bedeutet nicht, dass der Körper tatsächlich belastbarer ist. Grenzen können vielmehr später wahrgenommen werden.

Medizinische Verwendung
Die moderne Medizin verwendet definierte Wirkstoffe, nicht unstandardisiertes Pflanzenmaterial. Ephedrin kann unter kontrollierten Bedingungen zur Anhebung eines zu niedrigen Blutdrucks eingesetzt werden, besonders im Umfeld einer Anästhesie. Pseudoephedrin findet sich in manchen Präparaten gegen eine verstopfte Nase. Diese Anwendungen beruhen auf bekannten Wirkstoffmengen und lassen sich nicht auf Tee, Kapseln oder selbst angesetzte Tinkturen übertragen. Auch die traditionelle Verwendung bei Asthma ersetzt keine zeitgemäße Behandlung. Ein akuter Asthmaanfall kann lebensbedrohlich sein.
Risiken und Wechselwirkungen
Mögliche Nebenwirkungen sind Übelkeit, Unruhe, Angst, Schlaflosigkeit, Pulsrasen, Zittern, Kopfschmerzen, Schwindel, Schwitzen, trockener Mund, Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen. In Fallberichten und Überwachungssystemen wurden außerdem Krampfanfälle, psychotische Reaktionen, Herzinfarkte, Schlaganfälle und Leberschäden mit ephedrahaltigen Produkten in Verbindung gebracht. Nicht jeder Bericht beweist einen ursächlichen Zusammenhang, gemeinsam zeigen sie aber ein ernst zu nehmendes Risikoprofil.
Besonders problematisch ist die Kombination mit Koffein, Guarana, größeren Mengen Mate, Amphetaminen, Kokain, Methylphenidat, abschwellenden Erkältungsmitteln oder anderen Stimulanzien. MAO-Hemmer können zusammen mit Ephedrin gefährliche Blutdruckanstiege auslösen. Wechselwirkungen sind außerdem mit bestimmten Antidepressiva, Schilddrüsenmedikamenten und Herz-Kreislauf-Arzneimitteln möglich.
Menschen mit Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion, Glaukom, Diabetes, Epilepsie, Angststörungen oder psychotischen Erkrankungen tragen ein erhöhtes Risiko. Während Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Kindern und Jugendlichen sollte Ephedra nicht verwendet werden. Auch bei Leber- oder Nierenerkrankungen ist besondere Vorsicht geboten.

Rechtliche Einordnung
In der Europäischen Union sind Ephedra-Kraut und daraus hergestellte Zubereitungen in Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln verboten. Grund dafür sind die Ephedra-Alkaloide und die damit verbundenen Sicherheitsbedenken. Die rechtliche Einordnung anderer Produktformen kann zusätzlich von Verwendungszweck, Aufmachung, Alkaloidgehalt und nationalem Arzneimittelrecht abhängen.
Isoliertes Ephedrin wird als Arzneistoff reguliert und unterliegt wegen seiner möglichen Verwendung zur illegalen Herstellung synthetischer Drogen der Grundstoffüberwachung.
Im Wettkampfsport ist Ephedrin ebenfalls relevant. Nach der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur ist Ephedrin während des Wettkampfs ab einer Urinkonzentration von mehr als zehn Mikrogramm pro Milliliter verboten. Auch pflanzliche Zubereitungen können daher einen Dopingbefund verursachen.
Schlussgedanke
Der Chinesische Meerträubel verbindet mehrere Geschichten: die alte Arzneidroge Ma Huang, das isolierte Ephedrin der modernen Pharmakologie und Ephedra als Stimulans, vermeintlicher “Fatburner” und psychoaktive Pflanze.
Gerade diese Übergänge machen Ephedra sinica interessant, aber auch schwer einzuordnen. Traditionelle Verwendung, subjektive Erfahrung und klinische Evidenz erzählen nicht immer dasselbe. Ephedra kann deutlich spürbar wirken. Die entscheidende Frage ist weniger, ob die Pflanze aktiv ist, sondern wie berechenbar ihre Wirkung bleibt. Bei einem Naturmaterial mit schwankendem Alkaloidgehalt und deutlicher Wirkung auf Herz und Kreislauf ist Zurückhaltung deshalb kein Widerspruch zur Neugier, sondern ein Teil davon.

Sicherheitshinweis
Die genannten Mengen und Zubereitungen sind nicht als allgemeine Empfehlung oder sichere Dosierung zu verstehen. Pflanzenmaterial und Extrakte können im Alkaloidgehalt deutlich schwanken. Eine selbst angesetzte Tinktur kann wesentlich konzentrierter ausfallen als erwartet. Nachdosieren, Mischkonsum und die Kombination mit Koffein oder anderen Stimulanzien erhöhen das Risiko.
Bei Brustschmerzen, starkem oder unregelmäßigem Herzschlag, Atemnot, Krampfanfällen, starker Verwirrtheit, Lähmungserscheinungen oder plötzlich auftretenden heftigen Kopfschmerzen ist sofort medizinische Hilfe erforderlich. Selbstmedikation bei Asthma, Erkältungen, Gewichtsproblemen, niedrigem Blutdruck oder Erschöpfung ist nicht zu empfehlen.
Quellen
Tang, S. et al. (2023): “Ephedrae Herba: A Review of Its Phytochemistry, Pharmacology, Clinical Application, and Alkaloid Toxicity”. Molecules, 28(2), 663.
https://doi.org/10.3390/molecules28020663
Cho, H. et al. (2024): “Efficacy and safety of ephedra-containing oral medications: a systematic review, meta-analysis, and exploratory dose-response analysis for weight reduction”. Frontiers in Pharmacology, 15, 1391021.
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC11557485/
Hong, H. et al. (2011): “Comparison of contents of five ephedrine alkaloids in three official origins of Ephedra Herb in China by high-performance liquid chromatography”. Journal of Natural Medicines, 65, 623–628.
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21465337/
Haller, C. A.; Benowitz, N. L. (2000): “Adverse cardiovascular and central nervous system events associated with dietary supplements containing ephedra alkaloids”. The New England Journal of Medicine, 343(25), 1833–1838.
https://doi.org/10.1056/NEJM200012213432502
Shekelle, P. G. et al. (2003): “Efficacy and safety of ephedra and ephedrine for weight loss and athletic performance: a meta-analysis”. JAMA, 289(12), 1537–1545.
https://doi.org/10.1001/jama.289.12.1537
Wooltorton, E.; Sibbald, B. (2002): “Ephedra/ephedrine: cardiovascular and CNS effects”. Canadian Medical Association Journal, 166(5), 633.
https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC99410/
National Center for Complementary and Integrative Health: “Ephedra: Usefulness and Safety”.
https://www.nccih.nih.gov/health/ephedra
National Library of Medicine: “Ephedra”. LiverTox: Clinical and Research Information on Drug-Induced Liver Injury.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK548711/
European Food Safety Authority (2013): “Scientific Opinion on safety evaluation of Ephedra species for use in food”. EFSA Journal, 11(11), 3467.
https://doi.org/10.2903/j.efsa.2013.3467
Europäische Kommission (2015): Verordnung (EU) 2015/403 zur Änderung des Anhangs III der Verordnung (EG) Nr. 1925/2006 hinsichtlich Ephedra-Arten und Yohimbe.
https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32015R0403
World Anti-Doping Agency (2026): “The 2026 Prohibited List”.
https://www.wada-ama.org/sites/default/files/2025-09/2026list_en_final_clean_september_2025.pdf
World Health Organization (1999): “WHO Monographs on Selected Medicinal Plants, Volume 1: Herba Ephedrae”.
https://iris.who.int/handle/10665/42052



1 comment